Frage von Rupen über Tiefe und Meditation im Sterben

Liebe Pakhi,
schon seit einer ganzen Weile mache ich Meditationen, die auf den Tod vorbereiten, auch solche, die du in deinem Buch beschreibst.

Irgendetwas geht tiefer und tiefer in mir ... ich kann es nicht in Worte fassen, was es ist. Ich fühle mich innerlich beruhigt, obwohl ich gar keinen Grund dafür habe.

Ist das der Tod?
Kannst du dazu etwas sagen?

Antwort von Pakhi

Liebe Rupen,

das was du ansprichst, wird Meditation genannt. Es ist nicht greifbar, man kann es nicht festhalten. Wie gut, dass dir das widerfährt. Im Tod wird es dir noch viel stärker begegnen.

Weil du aus der Welt des Denkens kommst, erscheint dir diese Tiefe ungewöhnlich. Doch wenn du fortfährst mit deinen Meditationen, wird ein Punkt kommen, an dem du diese Stille und Tiefe genießt. Dann wird sie zu deinem Zuhause.

Und das ist der Moment, von dem an du keine Angst mehr vor dem Tod haben wirst. Dieser stille, ungreifbare Zustand ist dann dein ganzes Glück. Das Mysterium, das damit verbunden ist, erfüllt dich in Seligkeit.

Einen lieben Gruß an dich
Pakhi

 

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